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Apr

April 2015

Wie Ihr vielleicht schon mitbekommen habt, ist es hier im Tagebuch sehr ruhig geworden. Das liegt an zwei Sachen.

  1. Linux ist inzwischen so einfach und komfortabel geworden, dass es kein Abenteuer mehr ist.
  2. Meine Zeit für Experimente rund um Linux ist inzwischen sehr begrenzt.

Das heisst also, dass ich in Zukunft das Tagebuch nur noch sporadisch führen werde, wenn etwas wirklich sinnvoll und merkenswert ist.

Wie auch immer, ich habe mal wieder die Zeit für eine Kleinigkeit gefunden. Und zwar wollte ich meine Backupstrategie etwas ausbauen und vereinfachen. Dazu sollte das DNS-325 NAS auf einenmeiner Raspberries wöchentlich ein Backup anlegen. Das funktionierte nicht wirklich und ich bekam immer Fehlermeldungen. Etwas Suchen und Experimentieren und irgendwann war klar, dass rsync dazu als Daemon auf dem RPi laufen muss. Und genau dafür habe ich bei Juan eine wunderbare Anleitung gefunden.

Ich habe also auf meinem Raspi folgendes im Terminal via SSH durchgeführt:

sudo nano /etc/rsyncd.conf

In der nun neu erstellten Datei im nano habe ich das hier eingetragen:

lock file = /var/run/rsync.lock
log file = /var/log/rsyncd.log
pid file = /var/run/rsyncd.pid

[Backup]
path = /pfad/zum/Ordner
comment = Backupordner
uid = pi-username-hier-eintragen-dem-die-dateien-dann-gehören
gid = gruppennamen-hier-eintragen-der-die-dateien-dann-gehören
read only = no
list = yes
auth users = hier-username-eintragen
secrets file = /etc/rsyncd.secrets
hosts allow = ip-des-host/255.255.255.0P

Genaue erklärt ist das bei Juan auf der Seite, allerdings in Englisch. Danach ging es daran die secrets Datei zu erstellen:

sudo nano /etc/rsyncd.secrets

In die Datei kommen die user und deren Passwörter, die sich dann zum rsync daemon verbinden dürfen.

username:passwort

Dann noch die Rechte der Datei so setzen, dass nicht jeder ran kann.

sudo chmod 600 /etc/rsyncd.secrets

Nun noch fix den rsync daemon starten und fertig.

sudo rsync --daemon

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Ein neuer Zeitvertreib hat sich in den Haushalt geschlichen, pünktlich vor Weihnachten 🙂

Es handelt sich um ein Nexus 7 Tablet mit 1 GB RAM und 32 GB Speicher, einem 4x 1,2 GHz Nvidia Tegra 3 Prozessor und einem 1280 × 800 Pixel IPS Touchscreen. Nach einem kleinen Updatemarathon werkelt nun ein Android Linux in Version 4.4.4 und wartet gespannt auf das angekündigte Android 5 Update.

Glücklicherweise gab es auch noch ziemlich zeitnah vor Weihnachten ein ownCloud Update von 7.0.3 auf 7.0.4, welches auch den Bug mit den fehlgeschlagenen Uploads behoben hat. Nun geht wieder alles auf dem Server.

Ich hoffe, ihr habt Weihnachten gut überstanden und euer Technikpark hat auch ein paar Aufmerksamkeiten erhalten und natürlich wünsche ich euch ein wundervolles Jahr 2015!

Ich habe auf dem Server bei ownCloud das Update von Version 7.0.2 auf 7.0.3 gemacht und konnte prompt keine Dateien mehr hochladen. Laut diversen Suchen liegt das wohl an einem Bug im oder mit dem Verschlüsselungsplugin, so dass externe Datenträger nicht korrekt eingebunden werden können. Ich hatte irgendwie keine Lust und auch nicht das Wissen, diesen Bug mit diversen Workarounds zu beheben und warte jetzt brav auf ein neues Update.

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