Der Fileserver hat nach 3 Jahren des Wartens auf eine Erholung der Festplattenpreise endlich 2x HDDs bekommen. Es sind eine 3 TB WD Red und eine 3 TB WD Purple geworden – zwecks der Ausfallsicherheit. Wie es dann mit dem Fileserver und seiner Verwendung weiter geht, werde ich in einem seperaten Post/Howto behandeln, auf jeden Fall wird es sich um RAID 1, LUKS, OwnCloud handeln. Aber als Erstes musste ich die Ubuntu Server Edition von 10.04 LTS auf 12.04 und dann auf 14.04 LTS mit folgendem Befehl Upgraden:

do-release-upgrade

Das hat dann zwar eine ganze Weile gedauert, lief aber scheinbar ohne Komplikationen durch. Und weil es so schön war, habe ich das Lenovo Thinkpad von Linux Mint 16 auf Linux Mint 17 hochgezogen, was aber nur über die nachfolgenden Befehle im Terminal ging und nicht so ganz komfortabel wie beim großen Bruder Ubuntu ist.

Als Erstes mal nachgeschaut, welche Version wir überhaupt installiert haben…

cat /etc/issue
cat /etc/issue.net
cat /etc/lsb-release
cat /etc/os-release

…dann die Sources Listen anpassen, so dass die neuen Quellen für die Repos drinnen stehen…

sed -i 's/saucy/trusty/' /etc/apt/sources.list
sed -i 's/petra/qiana/' /etc/apt/sources.list
sed -i 's/saucy/trusty/' /etc/apt/sources.list.d/official-package-repositories.list
sed -i 's/petra/qiana/' /etc/apt/sources.list.d/official-package-repositories.list

…und dann das übliche und bekannte Verfahren – Paketlisten aktualisieren, Neueste Pakete installieren, Upgrade der Pakete:

apt-get update
apt-get dist-upgrade
apt-get upgrade

Und das war es dann auch schon. Na gut, ich habe das Wallpaper noch auf Mint 17 geändert. No Risk, no fun und ich hatte wie immer Glück.

Zu Weihnachten habe ich uns einen Laptop gekauft, da Frauchens alter Gefährte nach 5 Minuten immer den Hitzetod stirbt und man natürlich so nicht arbeiten kann. Genauer ist es ein Lenovo Thinkpad Edge E545 mit einem 2,8 GHz AMD A8-4500M Quadcore CPU, einer AMD RadeonHD 7640G GPU, 4 GB RAM und 1TB HDD und zum Glück ohne vorinstalliertem Windows und dafür 100€ billiger.  Nun verrichtet Linux Mint 16 seinen Dienst mit Cinnamon Oberfläche.

Lenovo Thinkpad E545

Linux Mint ist es geworden, weil Ubuntu ja zukünftig ein paar andere Wege einschlagen will, wie zB mit MIR, und da bin ich mir nicht sicher, ob das so alles funktionieren wird, wie ich das brauche. Nun, also Ubuntu One konnte ich auf Mint nachinstallieren, Regnum Online läuft und alles Andere soweit auch, also keine merkbaren Einschränkungen bisher. WLAN klappte übrigens erst, nachdem ich einen proprietären Treiber nachinstalliert hatte.

Zum Gerät selber, es hat einen Trackpoint und die i-Punkte in Thinkpad sind rote LED. Das Display ist ganz nett, die Auflösung ist aber…hmm…mir fällt kein gutes Wort dazu ein. Gewicht und Verarbeitung sind OK, Akku ist so lala, Tastatur ist gut und vollwertig. Für den Preis ist das Teil sehr gut und wird super von Linux unterstützt – klare Empfehlung für den schmalen Geldbeutel.

Als längerfristiges Projekt will ich die beiden Raspberry Pi anderen Aufgaben zuführen, daher habe ich zum Testen einen Mumble-Server nach der Anleitung von Sharpy Goes Off, den XMPP-Server Prosody nach der Anleitung von AZ’s Blog, einen IRC-Bouncer PsyBNC nach der Anleitung von Gehaxelts Blog installiert (dafür musste ich ncurses-dev nachinstallieren, damit make menuconfig funktioniert).

Ich wünsche euch einen guten Rutsch ins neue Jahr 🙂