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Mai

Mai 2011

Noja, nun ist die 11.04 mit Unity endlich draußen und spaltet die Gemeinschaft oder fördert die Oberflächenvielfalt, aber ich denke mal, dass es eine spannende Zukunft mit Gnome 3 und Unity geben wird, welche das Desktop-Erlebnis unter anderem auch mit Zeitgeist positiv beeinflussen und verändern wird. Einem Kollegen von Arbeit habe ich zumindest auf seinem Samsung Netbook erfolgreich Natty installiert und er war sehr zufrieden mit Unity und naürlich dem dazugehörigen Linux.

Ich habe beim Aufräumen ein paar Beweise gefunden, welche meine Anfänge dokumentieren, bevor ich Tagebuch darüber führte.

Suse 9.3 kam am 16. April 2005 raus, Fedora 5 am 20. März 2006 und Debian 3.1 R2 wurde am 19. April 2006 veröffentlicht – macht nachweislich etwa 5-6 Jahre Linux 🙂

Ich habe ein wenig mit dem HP Photosmart Plus B209a-m Drucker rumgespielt und wollte ihn mal irgendwie ins heimische Netzwerk bringen, so dass das Dropbox und USB-Stick Kopiere mal ein Ende hat. Der Drucker wird ja von Linux schon seit langem nativ erkannt und der Treiber installiert. Zum Netzwerkdrucken habe ich in diversen Foren viel gelesen und bin auf die hplip gestossen. Das ist die HP Linux-Toolsammlung, welche die HP-Utensilien etc zur Verfügung stellt. Dann habe ich mit dem Software-Center die hplip-gui installiert, das ist eine grafische Oberfläche für die hplip, den Drucker via USB angeschlossen und schon konnte ich das Netzwerk des Druckers (mit dem sich der Drucker dann verbinden soll) unter Ubuntu konfigurieren.

Flux und selbsterklärend habe ich das heimische WLAN im Drucker eingerichtet und schon konnte ich in den Drucker-Einstellungen von Ubuntu den Netzwerkdrucker suchen und – wer hätte es gedacht – sogar finden (Zeitdauer unter 1 Min.). Nun können wir über das WLAN auch scannen und drucken. Lediglich den WinXP-Rechner konnte ich noch nicht davon überzeugen über das Netzwerk Kontakt aufzunehmen – vielleicht überzeugt das ja die Besitzer endlich einem Ubuntu die Chance zu geben? Ich werde jedenfalls nicht fragen…! Aber ich habe wirklich 2 Stunden mein Bestes gegeben, selbst mit den offiziellen HP Tools ging kein Weg rein.

Zwei kleine Anekdoten aus den 2 Stunden muss ich aber bringen: Windows sagt „Kein Netzwerkdrucker in Gruppe ARBEITSGRUPPE gefunden – ODH sagt “ FU, da isser ja auch nicht drin, weil da bist nur du drin!“. Oder Windows sagt: „such dir den Treiber aus der Liste aus und los gehts“ – ODH sagt „FU, da isser nicht drin, ausserdem hab ich dir gerade einen 69 MB großen original HP Treiber installiert, damit ich mir den S?!“§ß sparen kann!“.

Den Rest des Tages habe ich mir versaut, indem ich die nervigen Pop-Ups vom Sicherheitscenter irgendwie mit genötigten Virenscans und Updates verhindern musste.

Für Chromium habe ich mir neben dem von Firefox bekannten Add-On Adblock Plus jetzt noch den AdBlock installiert. Leider hat der den Browser unerträglich verlangsamt, so dass ich ihn vorerst wieder deaktiviert habe. Aber vielleicht funktioniert der Add-On auf stärkeren Rechnern als einem Netbook schneller/flüssiger? Ich würde mich über Erfahrungen in den Kommentaren sehr freuen.

Ansonsten haben wir begonnen eine Art Stammtisch abzuhalten, welcher sich mit Computer-Themen beschäftigt, aber mehr dazu dient Spass zu haben. Genannt haben wir ihn „Linux/MacOS Stammtisch“, was daraus resultiert, dass wir alle etwas anderes als Windows nutzen und da sich der verbleibende Rest auf gemeinsame Wurzeln beziehen kann und sich sehr stark noch immer ähnelt, wollten wir es nicht weiter begrenzen. Teilgenommen hatten beim Ersten Treffen der blotter, mongoose und xGCFx, welcher bestimmt detailierter darüber berichten wird in Zukunft. Beim Zweiten hatten wir etwas mehr Zulauf und kamen somit auf immerhin 6 Teilnehmer.

Heute ist es soweit – ich habe mich entschlossen, meinem Laptop ein neues Linux zu gönnen.

Es handelt sich um den Gericom 1st Supersonic GPRS mit Intel Pentium 3 1200 Mhz, 14,1 Zoll XGA Display, ATI Radeon M6P-Grafikkarte mit 32 MB Speicher und mit 512mb RAM und 20gb HDD.

Das Fedora Core 5 war echt eine super Sache, aber irgendwie zu langsam. Also entschloss ich mich zu Xubuntu 7.10 in der 32bit-Version mit XFCE als grafischer Oberfläche anstelle von Gnome. XFCE soll resourcenschonenender sein, und mein Laptop von 2001 ist nicht gerade ein Resourcenmonster.  Also hab ich mir Xubuntu gezogen und gebrannt und nun bin ich fleissig am installieren.

Details werden dann zu gegebener Zeit hier erscheinen.

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Zuerst habe ich natürlich Windows aufgespielt, denn damit konnte ich immerhin relativ gut umgehen. Treiber drauf, Spiele drauf, erste Tests…läuft perfekt. (WiC läuft unter Details hoch nahezu ruckelfrei, Stalker auch – Ziel erreicht.)

Nun kam der bange Moment, ein Linux musste her. Nach ersten versuchen auf meinem Laptop mit Fedora entschied ich mich diesmal für das Ubuntu 7.04 in 64bit Version.

Ganz einfach aus 2 Gründen: mein Admin hat es und bei meinen Recherchen empfand ich die Ubuntu-Gemeinde am größten und hilfreichsten. Also habe ich mir die Version aus dem Netz gezogen und auf eine CD gebrannt, eingelegt und gestartet. Da war sie nun, die LiveCD und bootete meinen Rechner.

Nach wenigen Minuten konnte ich mich in der Linuxumgebung austoben, es war ja schliesslich eine Live-CD und diese erfordert keine Installation. Kurz gesucht, wo der installieren-Button war (es ist eine Desktopverknüpfung) und schon ging es los. Die Installation ist ähnlich einfach wie bei Windows, manches heisst nur anders. Man sollte beim installieren schon ein wenig Grundkenntnisse sich über die Verzeichnissstruktur von Linux erarbeiten und wissen, was ne SWAP-Partition (Als Swap wird die Auslagerung verstanden und unter Linux verwendet man dazu eine eigene Partition, welche mit einem eigenen Dateissystem erstellt wird.) ist und wozu zur Hölle man ne root-Partition braucht.

Aber das war kein Problem, denn es gibt ja die Ubuntu-Gemeinde, welche liebevoll und sehr Einstiegerfreundlich alles auf Ihren Seiten erklärt. Zur Not ruf ich mal fix meinen Admin an, der weiss auch meistens Rat.

Naja, den ganzen Grundeinstellungskram hinter mir gelassen und installiert. Alles wunderbar. Dauert aber ein wenig, weil bestimmte gewünschte Pakete aus dem Internet gezogen werden. Erste Freude kam auf, denn die Hardware wurde anstandslos erkannt.

Grafik, wir brauchen mehr Grafik!

Obwohl die 2D-Unterstützung reibungslos funktionierte, wollte ich natürlich den berühmten 3D-Desktop . Dieser wollte aber nur aktiviert werden können, wenn ein spezieller Grafiktreiber installiert ist. Internet durchsucht und auf Anhieb ein Programm namens ENVY gefunden, welches automatisch den aktuellsten Grafikkartentreiber von (in unserem Falle) nVidia runterläd. Programm installiert, Treiber gezogen und siehe da, vollste Unterstützung der Graka und sogar Überwachungsfunktionen für die Temperatur etc. Es folgten diverse Arbeitsumgebungsanpassungen, wie Bildschirmhintergründe, Cube anpassen, Themes ausprobieren, etc.. (Themes und diverse grafische Anpassungen findet man unter Gnome-Art oder Gnome-Look.

Nun ging es ja um das liebe Zocken. Da haben wir uns an MGS Versuche erinnert, Steam mit wine zu installieren. Gesagt, getan. wine installiert (Anleitung für Ubuntu), den Steam-Ordner von der Windows-Partition auf die Linux-Partition kopiert, steam mit wine gestartet, lief! Jubel!!!! Ok, es mussten ein paar Anpassungen gemacht werden, welche allerdings später wegfallen sollten. (Details kann man hier erfahren.)

Teamspeak, wir brauchen Teamspeak. Zu unserer Freude ist Teamspeak ein Bestandteil von Linux/Ubuntu und kann direkt über das Betrriebssystem gezogen und installiert werden. (apt-get install teamspeak-client) Also machen wir das auch so. Gesartet, bissl konfiguriert und es lief. Wie wir später mitbekommen haben, hat man mit dem TS für Linux nur in TS Sound und nirgends anders mehr. Also große Scheisse! (eine mögliche Lösung für dieses Problem gibt es hier).

to be continued…

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