Nachdem ich letztes Jahr die Linux Foundation und einfachjabber.de direkt finanziell und die EFF, Canonical und HumbleBundle indirekt finanziell unterstützt hatte, ist es wieder Zeit für dieses Jahr ein paar Projekte zu unterstützen. Ich habe mich für folgende entschieden:

Opencaching, weil es einfach ein tolles Projekt ist, welches ein Hobby von der Gemeinschaft auch für die Gemeinschaft anbietet, ohne irgendwelche Zwänge oder Einschränkungen wie beim kommerziellen Bruder.

Luminance HDR, weil es mir bei meinem Hobby der HDR Fotografie unheimlich tolle Möglichkeiten bietet und mich inspiriert.

Crunchbang, weil der Entwickler spitze, die Community einfach genial und die Distribution ein Insider-Tipp ist.

Hugin, weil es ein mächtiges Stitching-Werkzeug ist, welches einfach nur genial ist und tolle Panoramas und super ausgerichtete HDR-Bilder ermöglicht.

Document Foundation, weil diese LibreOffice weiterentwickelt und für offene Dokumentenstandards einsteht.

…keeps the sparetime away.

Ich hatte mir für 2011 vorgenommen 365 Geocaches zu finden, also ein Cache pro Tag im Durchschnitt. Begonnen hat meine Selbstgeißelung am 01.01.2011 mit dem Cache „Blick auf Boxberg“ (leider nicht bei OC.de gelistet, daher kein Link) und geschafft war es am 26.11.2011 mit dem Cache „Plaunscher Grund (Berggeist)“.

Von den 365 Caches waren 297 Traditionelle-, 42 Multi-, 22 Mystery-, 2 Virtuelle-, 1 Webcam- und 1 Letterbox-Caches und die meisten Cache-Funde an einem Tag waren 14, wobei die monatliche Verteilung wie folgt aussieht.

  1. 19 Caches im Monat Januar
  2. 14 Caches im Monat Februar
  3. 27 Caches im Monat März
  4. 20 Caches im Monat April
  5. 49 Caches im Monat Mai
  6. 59 Caches im Monat Juni
  7. 44 Caches im Monat Juli
  8. 25 Caches im Monat August
  9. 43 Caches im Monat September
  10. 41 Caches im Monat Oktober
  11. 24 Caches im Monat November
  12. 0 Caches im Monat Dezember

Von den 365 Caches sind 68 bei opencaching.de gelistet gewesen. Das ist gerade mal jeder 5., aber es ist definitiv ein guter Wert und ich hoffe, dass ich 2012 noch ein paar Eigentümer davon überzeugen kann, dass unser Hobby für jeden frei zugänglich sein sollte, so wie es die Natur eben auch ist.

Dennoch: Endlich ein Ziel erreicht, mal schauen, was mir so verrücktes für 2012 einfällt.

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Kategorien: Geocaching

Nachdem ich mein Motorola Pro endlich in den Händen halten konnte, musste es natürlich für den Einsatz beim Geocachen optimiert werden. Zur Auswahl stand das Programm c:geo, welches kostenlos verfügbar ist, und GeOrg, was man für 4,99€ erwerben kann.

Da die Erfahrungen einiger Freunde mit c:geo für mich nicht so tauglich klangen, habe ich mich für GeOrg mit den Opencaching.de Connector entschieden. Das hatte für mich den Vorteil, dass es eben opencaching.de unterstützt und auch Offline-Cachen über GPX-Dateien und gespeicherte Karten ermöglicht, sowie die native Openstreetmap-Karten Unterstützung.

Als aller Erstes musste ich natürlich die 2 Programme installieren und der Opencaching Connector musste nur einmal ausgeführt werden und integriert sich damit in das Hauptprogramm.  Da ich über Ubuntu One Files und dem dazugehörigen Account (ja, das Betriebssystem auch 😛 ) verfüge, habe ich die GPX-Dateien von OC.de und GC.com (Bei GC braucht man einen Premium-Account dafür, welcher mit Kosten verbunden ist) in meinem Cloud-Speicher abgelegt und kann diese auf das Motorola synchronisieren.

Nachdem ich das getan habe, konnte ich eine CacheDB anlegen. Diese Funktion ist wieder ein riesiger Pluspunkt für das Programm, denn man kann damit mehrere Datenbanken anlegen, welche unterschiedliche Caches enthalten können. Das macht es sehr übersichtlich, denn wer möchte schon in die Caches für Dresden mit den Caches für Leipzig mischen und sich die Finger wund filtern?! Weiterhin dürfte es die Suche und das Sortieren innerhalb einer DB schwer beschleunigen.

Sehr erfreut war ich von der Geschwindigkeit des GPS-Empfängers im Motorola, welcher innerhalb weniger Sekunden Verbindung zu den Satelliten findet. Das gute alte N810 braucht da teilweise echt mehrere Minuten beim Cachen. Die Genauigkeit in Verbindung mit GeOrg scheint für mich erträglich zu sein, denn ich habe die meisten Caches auch im Umkreis von 5m finden können. Im direkten Vergleich mit dem Garmin eTrex wich es in der letzten Stelle der Breite um weniger als 8 ab. Tolles Feature ist die Kompass– oder Radar-Ansicht von GeOrg. Toll ist auch, dass man in den Einstellungen wählen kann, ob man den integrierten magnetischen Kompass nutzen will oder via GPS-Kompass sich leiten lassen möchte. Den magnetischen Kompass des Motorola Pro sollte man in den Android Einstellungen vorher ordentlich kalibrieren. Ein nette Sache ist auch die Navigation zu einem Cache, so spart man sich das Navigationsgerät.

Die Sortiermöglichkeiten innerhalb einer CacheDB sind für mich ausreichend und sehr schnell, wie das gesamte Verhalten von GeOrg. Einziger Kritikpunkt bisher ist die umständliche Art Spoiler-Bilder zu erhalten. Aber zur Not kann man sich den Cache auch Online anzeigen lassen. Der Akku-Verbrauch während des Cachens ist erträglich und es sollte für mehr als 3 Stunden des Vergnügens reichen – länger habe ich noch nicht verifizieren können.

Alles in Allem ist die Kombination von GeOrg und des Motorola Pro eine tolle Sache für den schnellen Tradi zwischendurch und natürlich für 1-2 Multis 😉 Weitere Informationen zu GeOrg findet man im Handbuch.

Für den nächtlichen spontanen Geocache habe ich mit Tiny Flashlight + LED auch eine App installiert, welche als Taschenlampe aushelfen kann. Nun steht dem Vergnügen nichts mehr im Wege.

 

Kategorien: Geocaching