28
Feb

Februar 2014

Dieses mal sehr spät, denn der Monat war kurz und ich hatte viel zu tun und konnte leider keine nennenswerten Ergebnisse erzielen. Im Großen und Ganzen habe ich versucht, auf dem Raspberry Pi einen Jabber Server mit pubsub zu installieren und Movim zum Laufen zu bringen und das auch noch ziemlich leichtgewichtig. Da ich noch am Lighttpd hängen geblieben bin und auch mein Kollege Torsten von Goodcleanfun.de und dem Linux/MacOS Stammtisch Dresden nicht wirklich weiter kam, poste ich nur hier den aktuellen Stand.

SSL Zertifikat erstellt mit folgendem Befehl:

/usr/lib/ssl/misc/CA.pl -newca und /usr/lib/ssl/misc/CA.pl -newreq

JAVA installiert mit folgendem Befehl:

sudo apt-get install default-jre

Openfire runtergeladen mit folgendem Befehl:

wget -O openfire_3.9.1.deb http://www.igniterealtime.org/downloads/download-landing.jsp?file=openfire/openfire_3.9.1_all.deb

Openfire installiert mit folgendem Befehl:

sudo dpkg -i openfire_3.9.1.deb

Openfire Setup im Browser durchgeführt:

http://ip_adresse:9090

Nach der Admin-Konto Einrichtung muss man etwa 15-30 Minuten warten. Dann bei Benutzername admin eingeben und dann das Kennwort vom Admin-Konto

Lighttpd installiert mit folgendem Befehl:

sudo apt-get install lighttpd

31
Jan

Januar 2014

Ich hoffe, ihr seid alle gut in das neue Jahr gestartet! Ich bin ja aktuell dabei, alle erdenklichen Alternativen zu bestehenden, aber datenschutzrechtlich bedenklichen, Tools zu probieren und bin dabei über Movim gestolpert. Movim ist ein offenes neuartiges soziales Netzwerk, welches komplett auf dem freien Standard XMPP basiert. Dazu kann man seinen bestehenden Jabber Account (gmx, web.de, gmail, etc) nutzen und sich auf einem existierenden Pod anmelden oder sich einen eigenen Pod aufsetzen. Kontakte, Nachrichten, Posts und Gruppen werden dabei auf dem Jabber Server des Accounts gespeichert und Fotos, Videos und andere Medien werden auf dem Pod selbst gespeichert,

Ich habe mir natürlich einen eigenen Pod auf meinem Webspace installiert – klar, oder?! Dazu habe ich mir die aktuellste Movim-Version gezogen, entpackt und per FTP in das gewünschte Installationsverzeichnis auf dem Server hochgeladen und dann mit dem Browser die Seite angesteuert und die Erstadministration durchgeführt. Zusätzlich habe ich noch eine MySQL Datenbank angelegt. Und dann war es das auch schon. Die offizielle Anleitung hat mir dabei sehr geholfen. Das soziale Netzwerk ist dabei so sozial, wie man es selbst zulässt. Man kann es komplett abschotten und nicht mit den offiziellen BOSH Servern verbinden und sogar nur eigene Jabber Accounts des eigenen Jabber Servers zulassen – interessant für Unternehmen, Familien oder Gruppen.

Zu Weihnachten habe ich uns einen Laptop gekauft, da Frauchens alter Gefährte nach 5 Minuten immer den Hitzetod stirbt und man natürlich so nicht arbeiten kann. Genauer ist es ein Lenovo Thinkpad Edge E545 mit einem 2,8 GHz AMD A8-4500M Quadcore CPU, einer AMD RadeonHD 7640G GPU, 4 GB RAM und 1TB HDD und zum Glück ohne vorinstalliertem Windows und dafür 100€ billiger.  Nun verrichtet Linux Mint 16 seinen Dienst mit Cinnamon Oberfläche.

Lenovo Thinkpad E545

Linux Mint ist es geworden, weil Ubuntu ja zukünftig ein paar andere Wege einschlagen will, wie zB mit MIR, und da bin ich mir nicht sicher, ob das so alles funktionieren wird, wie ich das brauche. Nun, also Ubuntu One konnte ich auf Mint nachinstallieren, Regnum Online läuft und alles Andere soweit auch, also keine merkbaren Einschränkungen bisher. WLAN klappte übrigens erst, nachdem ich einen proprietären Treiber nachinstalliert hatte.

Zum Gerät selber, es hat einen Trackpoint und die i-Punkte in Thinkpad sind rote LED. Das Display ist ganz nett, die Auflösung ist aber…hmm…mir fällt kein gutes Wort dazu ein. Gewicht und Verarbeitung sind OK, Akku ist so lala, Tastatur ist gut und vollwertig. Für den Preis ist das Teil sehr gut und wird super von Linux unterstützt – klare Empfehlung für den schmalen Geldbeutel.

Als längerfristiges Projekt will ich die beiden Raspberry Pi anderen Aufgaben zuführen, daher habe ich zum Testen einen Mumble-Server nach der Anleitung von Sharpy Goes Off, den XMPP-Server Prosody nach der Anleitung von AZ’s Blog, einen IRC-Bouncer PsyBNC nach der Anleitung von Gehaxelts Blog installiert (dafür musste ich ncurses-dev nachinstallieren, damit make menuconfig funktioniert).

Ich wünsche euch einen guten Rutsch ins neue Jahr 🙂