31
Jul

Juli 2014

Sommer…daher habe ich lediglich RedPhone von Open Whisper Systems auf dem LG G2 installiert und auch gleich mit einem Freund getestet. Die Einrichtung ging super einfach und man bekam per SMS einen Aktivierungscode zugeschickt, der von RedPhone auomatisch erkannt wurde. Wir haben über WLAN getestet, da RedPhone über Datenverbindung funktioniert. Details findet ihr im Wikipediaartikel. An sich ist die Qualität erträglich gut, wobei meist ein Echo auftrat und ein Anruf abbrach. Zur Verbesserung der App bekommt man nach jedem Anruf die Möglichkeit den Anruf zu bewerten.

Beim Steam Summer Sale habe ich mir das XCOM Complete Bundle mit XCOM: Enemy Unknown und XCOM: Enemy Within für Linux geholt und spiele seit dem gelegentlich. XCOM (bzw UFO) war in den 90ern eins meiner Lieblingsspiele und daher war ich freudig angetan, wie toll die Grafik jetzt ist und wie das Spiel an sich bereichert wurde, nachdem ich ja vor einiger Zeit auch die Testversionen des OpenSource Community Projektes UFO:AI gespielt hatte.

Inzwischen hat GOG.com ihr Versprechen vom März für Linux Support wahr gemacht und bietet nun zu rabattierten Preisen 50 Klassiker zum Herunterladen an. Oh, welch Freude!

Seit Enemy Territory:Quake Wars im Januar 2008, habe ich mir mal wieder einen Shooter zugelegt, welcher Nativ unter Linux via Steam läuft: Metro: Last Light. Das Spiel ist ein Single Player FPS mit interessanten Zwischensequenzen. Es kommt einen vor, wie eine interaktive Geschichte und es macht Spaß, den Teilnehmern zuzuhören und mit deren Geschichten sich ein Bild machen zu können. Ich habe mich sogar schon in ein Theater gesetzt und mir die Vorstellungen angeschaut 🙂 Durch das eigene Verhalten bestimmt man wohl den Ausgang des Spieles. Man kann Leuten zuhören zum Beispiel, Kämpfen aus dem Weg gehen und Leute eben nur Bewusstlos schlagen, statt wild zu ballern – was natürlich auch geht. Ich bin gespannt, wie das Spiel sich noch entwickelt 😀

Durch einen glücklichen Umstand ist mir ein neues Gadget in die Hände gefallen: Es hat einen Qualcomm Snapdragon™ 800 CPU mit 4x 2,3 GHz, 2 GB RAM, 16 GB Speicherplatz, 13 und 2,1 Mpx Kameras, ein Full HD IPS Display und nennt sich LG G2 🙂

LG G2 Androide

Die Migration vom LG 4X zum LG G2 ging relativ schnell und einfach, dank des LG Update Tools, welches auf beiden Geräten vorinstalliert ist. Diese App sichert wirklich alle Daten und Einstellungen, so dass auf dem neuen Gerät dann alles den aktuellen Stand des alten Gerätes hat. Gut, durch die Neuerungen bei Android musste ich einige Einstellungen wie Bildschirmhintergründe und Klingeltöne neu einstellen, aber ansonsten sind alle Apps und Einstellungen übernommen worden.

Bei meinem Raspberry Pi mit owncloud hatte ich mich letztens noch gewundert, warum mir im Reiter Musik alles in einem Album angezeigt wird. Plötzlich tauchte im Planeten von ubuntuusers.de ein Beitrag von intux auf, der genau das Problem löst. Einfach per shh zum RPi verbinden und dann im Terminal

sudo nano /var/www/3rdparty/getid3/getid3.php

eingeben und die Zeile public $option_max_2gb_check = null; in public $option_max_2gb_check = false; ändern 🙂 Danke, intux!

 

30
Jun

Juni 2013

Der Brother Drucker bei den Eltern hatte kürzlich nach 3 Jahren Betrieb das Zeitliche gesegnet und deshalb musste eine sinnvolle Lösung her, welche sich als Linux-Nutzer meist in Form von HP-Produkten anbietet, da HP mit dem Projekt hplipopensource seit langer Zeit Linux und Unix unterstützt. Bei vielen Linux-Distributionen ist diese Bibliothek schon von Haus aus integriert und HP-Geräte können ohne Aufwand benutzt werden. Ich persönlich installiere mir aber gern auf meinen Systemen die Bibliothek direkt nochmal in neuester Version von der Webseite nach.

Für mich ist es übrigens der HP Deskjet 3520 e-All-in-one mit WLAN-Anbindung geworden, welcher nun wunderbar von allen Rechnern und den Android Smartphones und Tablets via HP ePrint App im Netzwerk genutzt werden kann.

Nachdem der Raspberry Pi von mir vorbereitet wurde, stand nun das Einbinden der verschlüsselten externen Festplatte an. Das Verschlüsseln ging denkbar einfach mit dem Ubuntu-Boardmittel Laufwerksverwaltung, dazu braucht man nur beim Formatieren der Partition den Haken bei „Das zugrunde liegende Gerät verschlüsseln“ setzen und dann legt das Programm eine LUKS-Partition mit AES-Verschlüsselung an. Auf dem RPi dann noch das Paket cryptsetup installiert und via modprobe dm-crypt in den Kernel geladen.

Mit folgenden zwei Befehlen hänge ich dann die verschlüsselte Festplatte ins Raspbian-System ein:

sudo cryptsetup luksOpen /dev/sda1 RANDOMNAME

sudo mount -t ext4 /dev/mapper/RANDOMNAME /media/

In owncloud selbst habe ich die App „External storage support“ installiert, damit ich die Festplatte einbinden kann. Damit kann man auch Dropbox oder andere Dienste einbinden, aber ich brauchte ja nur die Festplatten-Option.

Auf dem Androiden habe ich nach den neuesten Datenschutz-Problemen ala PRISM die App Threema installiert, welche die Funktionen von WhatsApp oder Joyn abdeckt, aber eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung anbietet und deren Server in der Schweiz stehen. Die App kostet zwar Geld, bleibt aber dadurch hoffentlich unabhängig, sicher und meine Daten werden nicht für Werbung missbraucht. Weiterhin habe ich mir für meine Browser Firefox und Chromium die Erweiterung der Electronic Frontier Foundation namens HTTPS Everywhere installiert, welche bei jeder Webseite versucht die verschlüsselte Version der Seite aufzurufen.

Und noch was Tolles zum Schluss, letzten Monat für Android gewünscht, der historische Kracher von 1987 Leisure Suit Larry in the Land of the Lounge Lizards ist nun als Leisure Suit Larry Reloaded nach erfolgreicher Kickstarter Kampagne endlich verfügbar – natürlich auch für Linux 😉 – worüber sich sogar sein Papa Al Lowe freut.